Ehrenamt wird in Lennestadt großgeschrieben

Allgemein

In einem Gespräch mit haupt- und ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertretern habe ich mich über die Lage der Integration von Geflüchteten informiert. Mit dabei Bürgermeister Stefan Hundt und Hartmut Schweinsberg. Seit sieben Jahren existiert die Ehrenamtsbörse Ehrenamt in Lennestadt, kurz EiL. Durch die Ehrenamtsbörse konnte man in Lennestadt 2015 sehr schnell reagieren. Sie war eine gute Basis für den Einstieg in die Flüchtlingshilfe.

Jedoch gilt: Die ehrenamtlichen Helfer sind nach wie vor für alle da. Flüchtlingshilfe ist ein Baustein unter vielen in der Arbeit von EiL.

Warenkorb und Kleiderkammer stehen für jeden zur Verfügung. Aktuell ist die Stadt gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren dabei, ein Integrationskonzept aufzustellen. Damit soll die gute Arbeit der letzten zwei Jahre weitergeführt werden. Denn jetzt geht es darum, anerkannte Flüchtlinge und die nachgezogenen Familienmitglieder zu erreichen. Sprachkurse, Vermittlung von hiesigen Gepflogenheiten, Verständnis untereinander und Zusammenhalt sind die Hauptaspekte. Vor allem bemühen sich die Haupt- und Ehrenamtlichen, Kinder in den Schulalltag zu integrieren und jungen Geflüchteten deutlich zu machen, wie wichtig eine gute Berufsausbildung ist, um den Einstieg in den geregelten Arbeitsmarkt zu finden.

Ich finde die Bemühungen in Lennestadt vorbildlich. Um noch mehr junge Lennestädter und auch Geflüchtete für die ehrenamtliche Arbeit zu begeistern, ist beispielsweise die Förderung von Jugendgruppen im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ denkbar.

 
 

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